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TV-Vertrag: Rummenigge hofft auf „italienische Verhältnisse“

Karl-Heinz Rummenigge / Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat sich mal wieder zur TV-Vermarktung der Bundesliga geäußert und hofft beim neuen TV-Vertrag, dass zumindest die Milliarden-Grenze geknackt wird. Denn nur so könne der FC Bayern wettbewerbsfähig bleiben, wovon letztlich auch die gesamte Liga profitiert.

Im Frühjahr 2016 wird die DFL den neuen TV-Vertrag abschließen. Dabei hat Rummenigge im Gespräch mit der „Bild“ erneut die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass es im Vergleich zu den bisherigen 628 Millionen Euro, die im aktuellen Vertrag verankert sind, eine deutliche Steigerung gibt

Dabei wünscht sich Rummenigge „zumindest italienische Verhältnisse. Ich bin kein Träumer. Wir werden keine englischen Verhältnisse hinbekommen, aber wenigstens italienische. Also 1-komma-x Milliarden“, sagte Bayern-Vorstandschef, der am Freitag seinen 60. Geburtstag feierte.„Wenn die DFL im nächsten Frühjahr den neuen TV-Vertrag abschließt, ist wichtig, dass die Bundesliga mehr Geld bekommt und dass die Top-Klubs wettbewerbsfähig gehalten werden.“

Zugleich rührte der Ex-Nationalspieler erneut die Werbetrommel für eine zentrale TV-Vermarktung, jedoch: „Unter einer Bedingung: Die internationale Wettbewerbsfähigkeit des FC Bayern und der Bundesliga darf nicht gefährdet sein.“ Denn laut Rummenigge dürfe man nicht vergessen, dass die Bundesliga von der Spitze lebe.

Foto: By Michael Lucan, wikipedia, Creative Commons Lizenz