27. Januar 2010 - 23:01 Uhr
Auch im Zeichen der Wirtschaftskrise zeigen sich die 36 Erst- und Zweitligisten finanziell robust: Zum fünften Mal in Folge wurde ein Rekorderlös erzielt und diesmal die Schallmauer von zwei Milliarde Euro durchbrochen. Dabei wurde der Erlös im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 Prozent gesteigert und pendelt sich bei genau 2,03 Milliarden Euro ein.
“Wir sind echt gut in Schuss”, sagte der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung, Christian Seifert, schränkte aber auch ein: “Es ist nicht absehbar, wie sich die Weltwirtschaft entwickelt. Die Bundesliga wird sich nicht vollständig von dieser Entwicklung abkoppeln können.”
Allerdings ging der Gesamtgewinn im deutschen Profifußball in der letzten Saison von 24,5 auf 11 Millionen zurück. Zudem plagen allein sich die Bundesligisten mit einem Schuldenberg von 610 Millionen Euro.
Quelle: Hamburger Abendblatt
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6. Januar 2010 - 14:56 Uhr
Die Deutsche Fußball Liga hat einen neuen Pressesprecher vorgestellt. Seit Jahresbeginn befindet sich Dirk Meyer-Bosse neu im DFL-Team. Er betreut in seiner neuen Aufgabe die ThemengebieteFach- und Wirtschaftsmedien.
Meyer-Bosse bringt gute Qualifikationen zur DFL. Seit 2006 war er in ähnlicher Position bei der Axel Springer AG tätig. Dort kümmerte sich der promovierte Kulturwissenschaftler um die Presseangelegenheiten der Welt-Gruppe, des Hamburger Abendblatt sowie der Programmzeitschriften.
Quelle: meedia
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15. Dezember 2009 - 13:29 Uhr
Die DFL Sports Enterprises, Vermarktungstochter der DFL, wird in der Saison 2009/2010 die Umsatzerwartungen übertreffen. Hochgerechnet auf die laufende Saison wird das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Umsatz von 58 Millionen Euro erzielen. Dies sind 5,3 Prozent mehr als geplant.
Das Gros der Erlöse entfällt mit 42 Millionen Euro auf die Auslandsvermarktung der Medienrechte, die damit mehr als verdoppelt werden konnten. Bundesliga-Bilder sind derzeit – in der ein oder anderen Form – in 206 von 208 Fifa-Mitgliedsstaaten zu sehen. Der Geschäftsbereich Sponsoring & Licensing erwirtschaftete 13,4 Millionen Euro, die unter anderem die neu hinzugewonnen Partner Adidas und Krombacher beisteuerten. Die geringsten Umsätze entfallen auf das vergleichsweise kurzfristigere Geschäft Media & Advertising, in dem die Vermarktung der DFL-eigenen Medien Bundesliga.de und „Bundesliga Magazin” angesiedelt ist.
Die DFL Sports Enterprises ist eine 100-prozentige Tochter der DFL und für Vermarktung und Vertrieb aller DFL-Rechte zuständig. Davon ausgenommen sind die nationalen Medienrechte.
Quelle: Horizont
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14. Dezember 2009 - 21:27 Uhr
Jabulani, der Fußball für die WM 2010, wird auch ab der kommenden Saison Einzug in die 1. und 2. Bundesliga halten. Bereits im Sommer hatte der Sportartikelhersteller adidas den Zuschlag von der DFL-Tochter Sports Enterprise erhalten. Der Fußball für die 1. und 2. Liga wird „physisch die gleichen Daten haben wie der WM-Ball“, doch optisch wird Jabulani entsprechend an die Liga angepasst.
“Dass wir in der nächsten Bundesliga-Saison erstmals mit einem einheitlichen Spielball an den Start gehen, ist nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht erfreulich. Der Ball trägt auch zu einer Objektivierung des Wettbewerbs bei, da sich die Torhüter nun nicht mehr jedes Wochenende beschweren und auf einen neuen Ball einstellen müssen”, sagte Jörg Daubitzer, Geschäftsführer der 100-prozentigen DFL-Tochter Sports Enterprises.
adidas wird bis zum Sommer 2014 den Spielball stellen. Die 36 Erst- und Zweitligisten dürfen sich dabei insgesamt über einen finanziellen Zuschuss in Höhe von 25 Millionen Euro freuen.
Quelle: spox.com
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12. Dezember 2009 - 21:43 Uhr
Der DFB und die DFL werden die Arbeit diverser Fanprojekte mit 2,1 Millionen Euro unterstützen.
1,3 Millionen Euro investiert die DFL in der laufenden Saison in die Arbeit der Fanprojekte der Bundesliga und 2. Bundesliga. Der DFB investiert 835.000 Euro für Fanprojekte der 3. Liga, der Regionalligen und darunter. Darüber hinaus fördert der DFB die Arbeit der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) mit über 100.000 Euro jährlich.
Die DFL und DFB informierten Vertreter der Fanprojekte bei sogenannten Zuwendungsgeber-Gesprächen über die Förderungs-Möglichkeiten.
Quelle: DFB
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9. Dezember 2009 - 17:30 Uhr
DFB-Teammanager Oliver Bierhoff fordert die Abschaffung der 50+1 Regel im deutschen Profifußball. Zudem plädierte er laut Handelsblatt für mehr Offenheit der Bundesligisten gegenüber Investoren.
“Will man Geld beschaffen und Investoren gewinnen, muss man denen auch ein Mitspracherecht einräumen. Ein Verein kann wirtschaftlich erfolgreich geführt werden, und trotzdem wird die Seele des Fußballs nicht verkauft”, sagte Bierhoff im Gespräch mit Handelsblatt online. Mit seiner Meinung schließt sich Bierhoff den Argumenten von Präsident Martin Kind von Hannover 96 an. Kind kämpft seit Monaten für eine Abschaffung der 50+1-Regel, scheiterte aber erst zuletzt wieder am Widerstand der restlichen 35 Erst- und Zweitligisten.
Quelle: Handelsblatt
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10. November 2009 - 22:56 Uhr
Die Liga zeigt potentiellen Investoren die Rote Karte! Auf der Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main, haben sich die große Mehrheit der 36 Erst- und Zweitligisten für den Erhalt der 50+1-Regel ausgesprochen und sich somit weiterhin gegen eine Öffnung für Investoren.
Für Martin Kind, Verfechter der 50+1-Regel, erhielt für seinen Antrag nur eine Stimme. Wahrscheinlich war es seine eigene. Für die Regelabschaffung hätte es aber einer Zwei-Drittel-Mehrheit bedarf. Auch der Vorschlag des Zweitligisten FSV Frankfurt, wonach Investoren mehr Einfluss erhalten, aber keine Vereine übernehmen dürfen, wurde abgeschmettert.
“Die Unabhängigkeit eines Klubs ist sein höchstes Gut. Wird diese Unabhängigkeit aufgegeben, kann man diesen Schritt nicht mehr rückgängig machen – und die daraus entstehenden Folgen für den Verein sind langfristig nicht absehbar”, erklärte Schalkes Vorstandsmitglied Peter Peters.
Quelle: Sportschau.de
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10. November 2009 - 22:44 Uhr
Der Supercup wird nach 14 Jahren sein Comeback feiern. Das wurde auf der DFL-Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main einstimmig beschlossen. Somit werden sich wieder ab der nächsten Saison jährlich der amtierende Meister und Pokalsieger im direkten Duell gegenüberstehen.
„Die Fans können sich auf ein sportlich hochwertiges Gipfeltreffen freuen“, erklärte Ligapräsident Reinhard Rauball.
In welchem Stadion und zu welchem Zeitpunkt der Supercup stattfinden wird, steht noch nicht fest. Die letzte Austragung des Supercups konnte Borussia Dortmund im Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern 1996 für sich entscheiden.
Quelle: rp-online
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9. November 2009 - 22:46 Uhr
Die 50+1-Regelung spaltet weiter das Lager der 36 Erst- und Zweitligisten. Nun hat der FSV Frankfurt bei der DFL einen Kompromissantrag vorgelegt, nach dem der Ligavorstand um Präsident Reinhard Rauball mit der Ausarbeitung eines Konsensmodells beauftragt werden soll. Hannover-96-Präsident Martin Kind, ein starker Befürworter der Abschaffung der 50+1-Regelung, will für diesen Fall seinen umstrittenen Antrag auf Regeländerung zurückziehen. Wird der Antrag vom FSV Frankfurt abgeschmettert, droht hingegen der Gang vor den Europäischen Gerichtshof.
“Mein Ziel ist es, eine Rechtsklärung zu vermeiden”, sagte Kind mit der Hoffnung auf das Konsensmodell der Frankfurter: “Der Ligavorstand hat unser Konsensmodell in einer Stellungnahme ja bereits abgelehnt. Das kam für mich überraschend. Nun wird es einen Antrag des FSV Frankfurt geben, ein neues Modell zu erarbeiten. Dafür müsste die Mitgliederversammlung den Auftrag erteilen. Von unserer Seite steht auf der Tagesordnung, die 50+1-Regel abzuschaffen.”
Quelle: zdf.de
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26. Oktober 2009 - 08:28 Uhr
Nach dem 10. Spieltag der Fußball Bundesliga Saison 2009/2010 ist die Spitzengruppe enger zusammengerückt. Während sich Tabellenführer Bayer Leverkusen mit einem 1:1 Unentschieden gegen Borussia Dortmund zufrieden geben musste, nahmen sich die beiden Verfolger FC Schalke 04 und Hamburger SV in einem dramatischen Spiel beim 3:3 gegenseitig die Punkte ab. Nach einer 2:0 Pausenführung für die Gäste aus Norddeutschland, konnten Kevin Kuranyi und der junge Moritz Schmitz Schalke 04 zurück ins Spiel bringen. Da zudem der Hamburger Verteidiger Rozehnal nach einer Notbremse vom Platz gestellt wurde, sprach alles für das Team von Felix Magath. Doch der junge Schwede Berg brachte den HSV mit seinem zweiten Treffer im Spiel erneut in Führung. Doch auch Schalkes Kuranyi gelang in der Nachspielzeit sein zweiter Treffer, so dass das Spitzenspiel des 10. Spieltages zwischen dem FC Schalke 04 und dem Hamburger SV mit einem gerechten 3:3 Unentschieden endete.
Großer Gewinner im Führungsdrittel der Liga war der SV Werder Bremen, der zu einem ungefährdeten 4:1 Sieg beim VfL Bochum kam. Damit liegen die Bremer mit 21 Punkten nun auf Rang drei – nur einen Punkt hinter dem Spitzenduo aus Leverkusen und Hamburg sowie einen Punkt vor dem FC Schalke 04. Auf dem fünften Rang mit 18 Punkten liegen jetzt die Münchener Bayern, die zu einem hart umkämpften 2:1 Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt kamen. Souveräne Heimsiege feierten 1899 Hoffenheim (3:0 gegen 1. FC Nürnberg) und der FSV Mainz 05 (3:0 gegen SC Freiburg). Nichts Neues hingegen bei den Kellerkindern Hertha BSC Berlin (0:0 gegen den VfL Wolfsburg) und dem VfB Stuttgart, der unglücklich 0:1 bei Hannover 96 verlor. Hierbei rückte mal wieder die Unparteiischen in den Mittelpunkt, da das Gespann um Schiedsrichter Winkmann nicht nur die Abseitsposition beim einzigen Tor des Tages übersah, sondern auch ansonsten dem VfB Stuttgart nicht wohlgesonnen war.
Die erfreulichste Nachricht hingegen kam vom Niederrhein: Das emotionsgeladene Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln brachte zwar keine Tore, aber immerhin auch endlich einmal keine Ausschreitungen – schön dass sich die Fans beider Lager der Zurückhaltung auf dem grünen Rasen angeschlossen haben!
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