31. Dezember 2009 - 14:48 Uhr
Der FC Portsmouth kommt einfach nicht zur Ruhe. Nach dem es für das Schlusslicht der Premier League sportlich und finanziell in dieser Saison sehr schlecht lief, hat nun nach einem BBC-Bericht ein Gläubiger des Vereins einen Insolvenzantrag gestellt. Pompey konnte in den letzten Monaten die Spielergehälter teilweise erst verspätet zahlen und darf zudem wegen der akuten Finanzprobleme vorerst keine Transfers tätigen. Der FC Portsmouth hat den Bericht dementiert.
“Der FC Portsmouth ist nicht mit einem Insolvenzantrag konfrontiert worden”, schrieb der Klub auf seiner Webseite. Allerdings gab Portsmouth zu, vom britischen Finanzamt zur Zahlung von ausstehenden Steuern aufgefordert worden zu sein.
Dem BBC-Bericht zu Folge muss Pompey 11,1 Millionen Euro aufbringen, um die Forderungen der Gläubiger (u.a. angeblich auch Tottenham Hotspurs, FC Chelsea) zu erfüllen.
Quelle: FC Portsmouth
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11. Dezember 2009 - 22:38 Uhr
Die angespannte Finanzlage beim FC Portsmouth scheint ernster, als bislang angenommen. Um den englischen Premier-League-Klub zu retten, muss Trainer Avram Grant im Januar angeblich mindestens zwei seiner Top-Spieler verkaufen.
Portsmouth klagt über einen großen Schuldenberg, so dass der englische Ligaverband das Verbot zur Neuverpflichtung von Spielern auch nicht zur kommenden Transfer-Periode aufgehoben wird. Es sei denn, der Klub verkauft mindestens zwei teuere Spieler, die Geld in die klammen Kassen spühlen würden.
Quelle: Dailly Mirror
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10. Dezember 2009 - 18:04 Uhr
Carl Zeiss Jena plagen weiter große Finanzsorgen. Der Drittligist stellte zwar bis Ende des Jahres die Liquidität sicher, doch für die folgenden sechs Monate klafft ein Loch von rund 950.000 Euro. Doch Jena gibt sich optimistisch und hofft das Geld innerhalb der nächsten fünf Wochen aufbringen zu können.
„Wir werden mit der gebotenen Besonnenheit alles daran setzen, bis Mitte Januar die prekäre Liquiditätssituation des Vereins nachhaltig zu entkrampfen und die Auflagen des DFB im Rahmen der Lizenzierung zu erfüllen”, erklärte Vereinspräsident Hartmut Beyer, der die Klubführung nach dem Rücktritt seines Vorgängers Peter Schreiber erst Ende November übernommen hatte.
Ein Teil des Geldes soll durch den Verkauf der Rasenheizung im heimischen Ernst-Abbe-Sportfeld an die Stadt aufgebracht werden.
Quelle: Carl Zeiss Jena
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9. November 2009 - 22:31 Uhr
Neuer Wirbel beim finanziell angeschlagenen FC Schalke 04: gegen Präsident Josef Schnusenberg und Finanzvorstand Peter Peters hat die Staatsanwaltschaft Essen Strafermittlungen wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung eingeleitet. Eine Privatperson hatte Ende Oktober Strafanzeige gestellt, woraufhin die Ermittlungen eingeleitet worden.
„Ich weiß von der Angelegenheit nichts. Zu Sachen, von denen ich nichts weiß, kann ich mich nicht äußern“, erklärte Peters.
Noch ist nicht entschieden, ob die Ermittlungen zu einem Verfahren führen. Im schlimmsten Fall drohen den Beschuldigten wegen Insolvenzvergehen Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren.
Quelle: wdr.de
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5. November 2009 - 20:49 Uhr
Es sollte das neue Mekka des Fußballs werden. Zumindest in England. Nun plagen das ruhmreiche Wembley Stadion große finanzielle Sorgen. Der englische Fußballverband Football Association (FA) hat sich anscheinend bei der Finanzierung deutlich übernommen. Die FA gab zu, dass sie die Kreditvereinbarungen auf das mit 326 Millionen Pfund Schulden belastete eventuell nicht einhalten kann.
Die größten Befürchtungen liegen auf der Nichtauslastung der Business-Logen und VIP-Sitzen, die zuletzt fast zwei Drittel der Umsatzauslastung ausmachen. Um die fehlenden Einnahmen auszugleichen kündigte die FA an, das Stadion mit weiteren Mitteln finanziell zu retten. Schon jetzt zahlt der Verband 13,3 Millionen Pfund. Experten rechnen damit, dass das zweitgrößte Stadion (90.000 Zuschauer) nach dem Camp Nou erst ab 2014 Gewinn abwerfen könnte.
Quelle: Welt
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4. November 2009 - 23:42 Uhr
Der erdrückende Schuldenberg von rund 400 Millionen Euro macht dem AS Rom weiter zu schaffen. Die Gläubigerbank UniCredit hat jetzt zwei Hotels von der Unternehmerfamilie Sensi gepfändet, die seit 1993 Eigentümer des traditionsreichen Serie-A-Klubs ist. Damit will das Mailänder Kreditinstitut zumindest einen Teil der Schulden eintreiben, die Sensis Erdölgesellschaft Italpetroli der Großbank schuldet.
Sollte sich die finanzielle Misere nicht bessern, könnte Roma-Präsident Rosella Sensi zum Verkauf des Klubs gezwungen werden. Entsprechend keimten in den letzten Monaten immer wieder Gerüchte auf, wonach es Interessenten geben soll, wobei ein konkretes Kaufangebot bislang ausblieb.
Quelle: sportal.de
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3. November 2009 - 17:21 Uhr
Die englische Premier League muss einiges an Kritik einstecken. Nun hat auch UEFA-Präsident Michel Platini einen Giftpfeil abgeschossen und kritisiert dabei die hohe Verschuldung englischer Klubs.
„Wir wollen die Klubs nicht töten, aber sie müssen in Zukunft einen ausgeglichenen Haushalt haben. In Deutschland werden Schulden nicht akzeptiert, in England schon. Um aber an den europäischen Klubwettbewerben teilnehmen zu können, darf ein Verein nicht mehr ausgeben als er einnimmt. Wenn beispielsweise Manchester United im Jahr 300 Millionen Euro verdient, aber 400 Millionen Euro ausgibt, dann sagen wir: Nein“, erklärte Platini.
Der Franzose fordert die englischen Klubs auf, die Ausgaben für Gehälter und Transfers auf maximal 70 Prozent der Einnahmen zu beschränken. Bereits in der kommenden Woche will die Strukturkommission der Europäischen Fußball-Union zusammen mit Platini einen Drei-Jahres-Plan für das Vorhaben, was dann natürlich international gültig sein soll, verabschieden.
Quelle: Daily Telegraph
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2. November 2009 - 15:39 Uhr
Karl-Heinz Rummenigge ist auf die englische Premier League nicht gut zu sprechen. Vor allem die strikte Ablehnungshaltung der Engländer gegen alle Reformvorschläge der UEFA oder ECA sind dem Vorstandsvorsitzenden des FC Bayern ein Dorn im Auge.
“Sie sind im Prinzip gegen alles. Egal ob das bei der UEFA oder der ECA ist, die Vertreter der Premier League sind gegen alles. Aber ich muss deutlich sagen: England ist hierbei total isoliert”, sagte Rummenigge im Gespräch mit dem Fachmagazin “Sponsors”. Im Interwiev geht es um die Pläne der UEFA, finanzielle Kontrollmechanismen für die Teilnahmeberechtigung in der Champions League bzw. Europa League einzuführen. “Man muss zu dem Vorhaben der UEFA sehen, dass über 50 Prozent der Klubs in Europa Geld verlieren, rote Zahlen schreiben. Das kann nicht im Interesse des Fußballs sein”, ergänzte Rummenigge.
Quelle: spox.com
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17. Oktober 2009 - 23:48 Uhr
Schalke 04 ist ins Visier der Deutschen Fußball Liga geraten. Die DFL prüft die Finanzlage der Königsblauen. Aber auch 19 andere Vereine der 1. und 2. Bundesliga müssen sich einem Nachlizenzierungsverfahren unterziehen.
Den Treams drohen bei Verstoß gegen die DFL-Auflagen Sanktionen wie Geldstrafen oder Punktrabzug und im schlimmsten Fall der Lizenzentzug.
Bei Schalke, dessen Schuldenberg sich auf rund 136 bis 140 Millionen Euro belaufen soll, geht es unter anderem um zusätzliche Ausgaben in diesem Jahr von zehn Millionen Euro für Trainer Felix Magath und dessen Team.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
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16. Oktober 2009 - 18:47 Uhr
Einer aktuellen Studie des Karlsruher Marketing-Spezialisten IFM Sports zufolge ist der Sinn des Fußball-Sponsoring zweifelhaft. Dies wird die Clubs der Fußball Bundesliga sicherlich nicht erfreuen, kommt die Studie doch zu einer Zeit, in der viele Sponsoren gegenwärtig sowieso ihr Engagement im Fußball überprüfen. Drastisch wird die Wahrnehmung der Sponsoren in der Öffentlichkeit am Beispiel des Unternehmens Teldafax, das seit 2007 beim Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen wirbt:
Folgt man einer Studie des Karlsruher Marketing-Spezialisten IFM Sports, hätte sich Teldafax das Engagement besser sparen sollen: Bloß zwei von 1 000 Befragten nannten das Unternehmen als Bundesliga-Sponsor. Kaum besser erging es etlichen anderen Firmen. Insgesamt bleibe “eine jährliche Investition von geschätzten 315 Millionen Euro unter der Wahrnehmungsschwelle von einem Prozent”, so die Forscher. In vier Jahren hätten die Sponsoren so 1,2 Mrd. Euro versenkt.
Quelle: Handelsblatt
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