Kategorie: Finanzen


Kyocera neuer Sponsor von ADO Den Haag

24. Juni 2010 - 14:01 Uhr

Der niederländische Club ADO Den Haag aus der Ehrendivision hat jetzt einen lukrativen Sponsoringvertrag mit dem japanischen Unternehmen Kyocera geschlossen. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von drei Jahren und beinhaltet nach unbestätigten Informationen eine Summe 750.000 US-Dollar pro Jahr. Im Gegenzug verpflichtet sich der ADO Den Haag unter anderem zur Umbenennung seines Stadions in “Kyocera Stadion”. Die Verantwortlichen beim Verein äußern sich erwartungsgemäß sehr zufrieden über das Engagement der Japaner. Der kaufmännische Direktor Dick Vierling gab zu Protokoll:

ADO Den Haag ist sehr stolz, dass Kyocera sich dazu entschieden hat, sich mit unserem neuen Stadion zu identifizieren. In diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es eine gute Nachricht, dass sich Kyocera für mehrere Jahre an den Verein binden möchte.

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Bundesliga ist profitabelste Profiliga

16. Juni 2010 - 14:34 Uhr

Deloitte hat seinen neuesten “Annual Review of Football Finance” veröffentlicht. Aus der Studie der anerkannten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft geht hervor, dass die deutsche Bundesliga die profitabelste Profiliga im Fußball stellt.

Demnach hat die DFL in der Saison 2008/2009 1,575 Milliarden Euro umgesetzt. Das entspricht einem Zuwachs von zehn Prozent. Dieser führt zu einem Gewinn von 172 Millionen Euro.

Mit einer Umsatzrendite von 10,9 Prozent liegt die Bundesliga fast sieben Prozentpunkte vor der Premier League. Die englische Liga hat mit 2,326 Milliarden Euro jedoch weiterhin den größten Umsatz erzielt.

Quelle: Werben & Verkaufen

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Real Madrid bietet 132 Millionen Euro für Wayne Rooney und Steven Gerrard

16. Juni 2010 - 14:22 Uhr

Es ist kein Geheimnis, dass Wayne Rooney und Steven Gerrard zu den absoluten Wunschspielern des neuen Real-Trainers Jose Mourinho gehören. Schon zu seiner Zeit bei Chelsea hatte Mourinho vor allem um Gerrard heftig geworben. Daher verwundert es nicht, dass die “Königlichen” nun Interesse an den beiden englischen Weltklasse-Spielern bekundet haben. Demnach wollen sie für Rooney 96 Millionen und für Gerrard 36 Millionen Euro auf den Tisch legen. Ob diese Zahlen tatsächlich in Form eines Angebotes vorliegen oder doch eher von Mourinho in den Raum gestellt wurden, ist noch nicht klar. Fest steht nur, dass der Vorstand von Real noch ein Wörtchen mitreden wird. Schließlich hatte er erst im vorigen Jahr mit Ronaldo den teuersten Spieler aller Zeiten (knapp 100 Millionen Euro) gekauft.

Quelle: mirrorfootball

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Austria Kärnten meldet Konkurs an

15. Juni 2010 - 19:19 Uhr

Das Ende von Austria Kärnten ist praktisch besiegelt. Der mit 3 Millionen Euro verschuldete Absteiger aus der österreichischen Bundesliga musste jetzt Konkurs anmelden. Ein Fortbestehen des Clubs ist nach Aussage von Vereinspräsident Mario Canori nur denkbar, wenn das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt finanziell einspringen. Aber selbst dann ginge es für einen eventuellen Nachfolgeverein, der dann Austria Klagenfurt heißen soll, nur in der drittklassigen Regionalliga Mitte weiter, denn die Lizenz für die zweite Bundesliga wurde der Austria aufgrund der desolaten finanziellen Situation nicht gewehrt.

Nun soll also die Stadt Klagenfurt einspringen und ein Startkapital in Höhe von 550.000 Euro für die Regionalliga bereit stellen. Die Chancen dafür stehen aber eher schlecht. Die Grünen im Stadtsenat wollen den Verein nicht besser stellen als andere Regionalligavereine. Und der Landeshauptmann ist Fan vom Rivalen WAC St. Andräund.

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BBC: Besitzer von Manchester United hoch verschuldet

8. Juni 2010 - 10:45 Uhr

Einem aktuellen Bericht der BBC zufolge soll die Besitzerfamilie von Manchester United, Glazer, mit umgerechnet 1,3 Milliarden Euro verschuldet sein. Demzufolge dürfte auf die hoch verschuldeten “Red Devils” eine schwierige Zeit zukommen. Denn die Besitzer-Familie ist den Angaben zufolge dazu gezwungen, liquide Mittel aus dem Vermögen von Manchester United abzuziehen. Von dem US-Clan jedoch gab es diesbezüglich schon ein Dementi. Da man über ein Gesamtvermögen von über 2,4 Milliarden Euro verfüge, seien Privatentnahmen nicht notwendig, hieß es.

Allein 850 Millionen Euro der Verbindlichkeiten stehen offenbar in Zusammenhang mit dem Engagement bei den “Red Devils”. Ein englischer Finanzexperte erklärte in dem Bericht der BBC, dass die Glazer-Familie durch das Platzieren einer Manchester-United-Anleihe zu Beginn des Jahres 2010 jetzt einen Zugriff auf mehr als 600 Millionen Euro des Vereinsvermögen hätte. Dieser war bislang von den Banken untersagt worden. Da die Verschuldung der Glazers so hoch sei, hätten sie gar keine andere Wahl, erläuterte der Experte weiterhin.

Damit dürften auch die Fans, die den Club übernehmen wollen, wieder Hoffnungen haben, dass das “Nein” der Glazers zum Verkauf von Manchester United nicht endgültig sein könnte.

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FC Schalke 04: Magath fordert 30 Millionen Euro für Verstärkungen

8. Juni 2010 - 09:58 Uhr

Was Experten schon länger erwartet haben, wurde nun Tatsache. Coach und Manager Felix Magath hat beim FC Schalke 04 große Investitionen für den Kauf neuer Spieler gefordert. Magath erklärte, dass gut 30 Millionen Euro für die Verstärkung des aktuellen Kaders notwendig seien. Nur so sei ein Spitzenplatz in der Bundesliga und auch ein Überstehen der Gruppenphase in der Champions League möglich. Dies erläuterte Felix Magath dem “Kicker”. Mit Blick auf die prekäre Finanzlage des FC Schalke 04 sei es der falsche Weg, erst einmal Transfererlöse zu erzielen, um danach investieren zu können. Allein die Teilnahme an der Champions League bringe den Westdeutschen nun mindestens 20 Millionen Euro. Wenn der FC Schalke 04 jedoch Spieler verkaufen würde, wolle Magath die Verantwortung nicht übernehmen. Gespannt darf verfolgt werden, wie sich die “Ehe” FC Schalke 04 und Felix Magath die nächsten Wochen weiterentwickelt.

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Real Mallorca: Von der Europa League in die 2. Liga?

3. Juni 2010 - 10:26 Uhr

Für viele Fußballfans war es in der abgelaufenen Saison nicht immer nachvollziehbar, was mit Hertha BSC Berlin passierte. Immerhin kämpfte der Club aus der Hauptstadt in der Saison zuvor fast noch um die Meisterschaft mit, nachdem nun in der Saison 2009/2010 der Abstieg in die 2. Bundesliga erfolgte. Ähnliches wird nun auch für den spanischen Primera Division Club RCD Mallorca prognostiziert. In dieser Saison knapp an der Qualifikation zur Champions League gescheitert und damit Europa League Teilnehmer in der Saison 2010/2011 droht dem Inselclub schon jetzt der Abstieg.

Allerdings liegen die Gründe hierfür auf der Hand. Aktuell sollen den RCD Mallorca satte 60 bis 70 Millionen Euro Schulden drücken, wie es aus unterschiedlichen Quellen hieß. Erstes Sparopfer wurde sofort der Coach, dessen Vertrag nicht verlängert wurde, obwohl Gregorio Manzano fünf Jahre lang gute Arbeit leistete. Wie nun auf der Insel bekannt wurde, muss der Club seinen Gürtel sogar noch enger schnallen, als angenommen. Insofern droht nun der Ausverkauf des Teams, da immer mehr Spieler den insolventen Club verlassen wollen. Sicher ist bislang, dass Mittelfeldspieler Borja Valero zum Ligakonkurrenten FC Sevilla wechselt.

Neben diesem Leistungsträger wird der RCD Mallorca wohl auch seinen Topstürmer Aritz Aduriz verlieren, der mit dem FC Valencia in Verhandlungen stehen soll. Ebenso wird gemunkelt, dass Mittelfeldspieler Julio Alvarez nach Zaragoza wechselt. Der Verlust dieses Trios würde schon eine enorme Schwächung für den Club bedeuten. Neuzugänge hingegen wird es aufgrund der finanziellen Lage nicht geben! Selbst wenn durch die Verkäufe alles in allem ein zweistelliger Millionenbetrag dabei für Real Mallorca herausspringt, wird dies die Schulden nur minimal reduzieren und sportlich wird der Inselclub wohl fragwürdig für die kommende Saison aufgestellt sein.

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Manchester United: Neue Hauptsponsor und keine Übernahme

2. Juni 2010 - 10:37 Uhr

Der englische Erstligist Manchester United hat seit dem gestrigen Tage einen neuen Hauptsponsor. Zudem bestätigte die Glazer-Familie, dass eine Übernahme der Red Devils definitiv nicht möglich sei. Neuer Hauptsponsor von Manchester United ist der US-Amerikanische Konzern AON – dessen Logo die kommenden vier Jahre die Brust der Red Devils zieren wird. Der Nachfolger des bisherigen Sponsors AIG soll für diesen Deal unbestätigten Informationen zu Folge rund 25 Millionen Euro jährlich einbringen. In den letzten vier Jahren war AIG der Hauptsponsor von Manchester United, musste jedoch das Sponsoring aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten einstellen. Unterdessen hat die Hoffnung zahlreicher Fans der Red Devils auf eine Übernahme des hoch verschuldeten Clubs einen Dämpfer erhalten. Denn die Inhaberfamilie Glazer aus den USA bekräftigte nun erneut, dass ein Verkauf des Vereins nicht in Frage komme und eine Übernahme somit nicht möglich sei.

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Arminia Bielefeld offenbar gerettet

2. Juni 2010 - 10:21 Uhr

Offenbar hat der Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld den Supergau kurz vor Toreschluss verhindern können und wird die Lizenz für das kommende Spieljahr wohl erhalten. Zumindest legte der sich in finanziellen Schwierigkeiten befindliche Club aus Ostwestfalen bei der DFL die geforderten Garantien in Höhe von 10,2 Millionen Euro vor. Nun hofft der DSC Arminia Bielefeld auf einen entsprechenden positiven Bescheid der DFL. Mit Hilfe einiger Sponsoren wie den lokal ansässigen Unternehmen Dr. Oetker, Schüco, Gauselmann und Gerry Weber, konnte die Arminia offenbar das Ruder herumreißen. Zudem gibt es Gerüchte darüber, dass Aufsichtsratsmitglieder des Vereins persönlich haften. Bislang konnte Arminia Bielefeld 7,1 der 10,2 Millionen durch Sponsorengelder, Etatkürzungen und Stundungen der Tilgungsraten für den Stadionbau aufgebracht. Zudem gab es einen Kredit der Stadt Bielefeld. Innerhalb von nur wenigen Tagen gab es nun die zusätzlichen 2,85 Millionen der Unternehmen. Gespannt darf natürlich verfolgt werden, wie sich der Zweitligist in der Zukunft entwickelt und wie in Ostwestfalen gewirtschaftet wird.

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Schalke zahlt weiter Gehalt für Gerald Asamoah vom FC St. Pauli

1. Juni 2010 - 10:45 Uhr

Dass die Verpflichtung von Gerald Asamoah durch Aufsteiger FC St. Pauli nun in Sack und Tüten ist, dürfte eigentlich keine News mehr wert sein, war dies ja nur noch Formsache. Interessant ist aber ein finanzielles Detail am Rande, das mit dem Wechsel des 43fachen Nationalspielers bekannt wurde. Denn der FC Schalke 04 wird weiterhin einen Teil des Gehalts des 31jährigen Gerald Asamoah bezahlen. Wie nämlich bekannt wurde, wird Asamoah – der bei den Hamburgern einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat – künftig keine zwei Millionen Euro jährlich verdienen, sondern nur noch die Hälfte davon. Von der einen Million Euro Jahresgehalt allerdings bezahlt der FC St. Pauli nur 500.000 Euro, während der FC Schalke 04 für Asamoah in dieser Saison nur 500.000 Euro bezahlt – anstelle der bisherigen zwei Millionen. Dies macht für den FC Schalke immerhin die Ersparnis von 1,5 Millionen Euro.

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