19. Juli 2010 - 12:13 Uhr
Der neue Inhaber des spanischen Fußball Erstligisten FC Malaga, Sheikh Abdullah Bin Nasser Al Thani aus dem Katar, ist offenbar auf der Suche nach einem neuen Trikotsponsor, obwohl der Vertrag mit William Hill noch zwei Jahre läuft. Aber für den neuen Inhaber des Vereins ist der Trikotsponsor – ein Unternehmen aus dem Sportwettenbereich – nicht mit dem Verbot von Glücksspielen im Katar und dem Islam vereinbar. Dies ließ der neue Inhaber offenbar über einen Sprecher am Rande eines Club-Trainings verkünden. Ein Sprecher des Unternehmens William Hill erklärte, dass es einen derartigen Hinweis vom neuen Malaga-Inhaber nicht geben würde, bei einer entsprechenden Mitteilung von Sheikh Abdullah Bin Nasser Al Thani könne aber darüber geredet werden.
Der neue Inhaber des FC Malaga legte für den Kauf des spanischen Erstligisten 10,5 Millionen Euro auf den Tisch und übernahm auch die Schulden des Vereins, der in der abgelaufenen Saison nur knapp den Abstieg aus der Primera Division vermeiden konnte, in Höhe von 36 Millionen Euro.
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1. Juli 2010 - 10:23 Uhr
Es kann wieder aufwärts gehen mit dem RCD Mallorca. Denn die Suche nach einem neuen Eigentümer hat offenbar ein erfolgreiches Ende gefunden. Die enorme Schuldenlast von 85 Millionen Euro hatte den Verein beinahe unter sich begraben. Nur ein finanzkräftiger Investor konnte eine drohende Pleite noch abwenden. Und der hat sich jetzt in Person von Llorenc Serrer Ferrer gefunden. Er wird mit seiner Investorengruppe die Mehrheit am spanischen Erstligisten erwerben.
Die erste Amtshandlung von Ferrer ist die Suche nach einem neuen Trainer, denn die Zeit drängt – in wenigen Wochen beginnt die Saisonvorbereitung. Einen Kandidaten gibt es mit Michael Laudrup auch schon. Erste persönliche Gespräche hat es bereits gegeben.
Quellen: goal, comprendes-mallorca.de
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14. Juni 2010 - 17:15 Uhr
Der indische Groß-Investor Saurin Shah hat nochmals sein ernsthaftes Interesse an der Übernahme der Blackburn Rovers bekundet. Er betonte, dass er mit Sicherheit der richtige Mann sei, diesen Club zu kaufen. Er hatte kürzlich ein Übernahme-Angebot in Höhe von £ 25 Millionen gemacht. Seine Anwälte haben bereits damit begonnen, die Bücher von Blackburn durchzusehen. Er hofft, dass der Verkauf schon Ende Juli abgeschlossen sein wird.
Womöglich versucht Shah mit der Betonung der Seriosität seines Anliegens, das schlechte Image der Öl-Magnaten und Medien-Mogule in der Branche von sich abzustreifen. Ob ihm das gelingt, ist äußerste fraglich. Schließlich übernimmt er einen englischen Traditionsclub, der bis heute zum Eigentum der britischen Industriellen-Familie Walker gehört.
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5. März 2010 - 17:13 Uhr
Es gibt Neuigkeiten im Fall Manchester United. Wie es scheint, haben die „Roten Ritter“ eine große Summe zur Verfügung. Wenn sich die Glazer-Familie, die derzeit im Besitz des 18maligen englischen Meisters ist, von der Größenordnung der möglichen Summe überzeugen lässt, könnte eine Übernahme schnell gehen. Englischen Medienberichten zufolge verfügt die Gruppierung über ungefähr 1,7 Milliarden Euro.
Ein Sprecher der „Red Knights“ verkündete, dass die Zahl derer, die dem Klub und den „Roten Rittern“ helfen wollen, rasant zunimmt. Ursprünglich war man von vierzig Investoren ausgegangen, jetzt wären es bereits sechzig. Unklar ist unterdessen der Wert des Premier League-Klubs. Die „Roten Ritter“ kalkulieren aktuell mit 1,1 Milliarden Euro, die Glazer-Familie hingegen geht von einem Wert aus, der bei 1,3 Milliarden Euro liegt. Es bleibt abzuwarten, ob die Glazers den langen Atem haben, um solch einen Poker durchzustehen. Denn der Druck wird immer größer.
Quelle: The Times
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25. Februar 2010 - 16:19 Uhr
Die Stuttgarter Kickers haben einen neuen Investor gefunden. Die Degerlocher haben anscheinend einen Vertrag unterschrieben, der dem Verein eine Million Euro einbringt. Bislang hat der Verein nicht bekannt gegeben, wer der neue Investor ist. Das Geld sei ausschließlich dafür bestimmt, es in Spieler zu investieren. Letztendlich hat der derzeitige Regionalligist die Absicht, in die dritte Liga aufzusteigen. Zurzeit rangieren die Stuttgarter Kickers auf dem 10. Tabellenplatz der Regionalliga und haben aktuell 24 Punkte auf dem Konto. Damit liegen die Schwaben zehn Punkte hinter den Aufstiegsplätzen.
Quelle: Stuttgarter Journal
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19. Dezember 2009 - 23:20 Uhr
In der Premier League bahnt sich eine spektakuläre Übernahme an. Denn angeblich ist ein Konsortium bestehend aus sechs Milliardären aus Asien stark daran interessiert, Manchester United zu kaufen. Das Kaufangebot soll Gerüchten zufolge bei umgerechnet 1,1 Milliarden Euro liegen. Es ist durchaus vorstellbar, dass der bisherige Besitzer Malcolm Glazer bei diesem Angebot einen Verkauf in Erwägung zieht. Zwar kann Manchester United regelmäßig sportliche Erfolge vorweisen, aber der Klub ist dennoch verschuldet.
Aber nicht bei allen stoßen diese Gerüchte auf Gegenliebe. So haben ManUtd-Fans bereits Protestaktionen geplant, sollte der Deal tatsächlich zustande kommen.
Quelle: rp-online
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10. November 2009 - 22:56 Uhr
Die Liga zeigt potentiellen Investoren die Rote Karte! Auf der Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main, haben sich die große Mehrheit der 36 Erst- und Zweitligisten für den Erhalt der 50+1-Regel ausgesprochen und sich somit weiterhin gegen eine Öffnung für Investoren.
Für Martin Kind, Verfechter der 50+1-Regel, erhielt für seinen Antrag nur eine Stimme. Wahrscheinlich war es seine eigene. Für die Regelabschaffung hätte es aber einer Zwei-Drittel-Mehrheit bedarf. Auch der Vorschlag des Zweitligisten FSV Frankfurt, wonach Investoren mehr Einfluss erhalten, aber keine Vereine übernehmen dürfen, wurde abgeschmettert.
“Die Unabhängigkeit eines Klubs ist sein höchstes Gut. Wird diese Unabhängigkeit aufgegeben, kann man diesen Schritt nicht mehr rückgängig machen – und die daraus entstehenden Folgen für den Verein sind langfristig nicht absehbar”, erklärte Schalkes Vorstandsmitglied Peter Peters.
Quelle: Sportschau.de
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9. November 2009 - 22:46 Uhr
Die 50+1-Regelung spaltet weiter das Lager der 36 Erst- und Zweitligisten. Nun hat der FSV Frankfurt bei der DFL einen Kompromissantrag vorgelegt, nach dem der Ligavorstand um Präsident Reinhard Rauball mit der Ausarbeitung eines Konsensmodells beauftragt werden soll. Hannover-96-Präsident Martin Kind, ein starker Befürworter der Abschaffung der 50+1-Regelung, will für diesen Fall seinen umstrittenen Antrag auf Regeländerung zurückziehen. Wird der Antrag vom FSV Frankfurt abgeschmettert, droht hingegen der Gang vor den Europäischen Gerichtshof.
“Mein Ziel ist es, eine Rechtsklärung zu vermeiden”, sagte Kind mit der Hoffnung auf das Konsensmodell der Frankfurter: “Der Ligavorstand hat unser Konsensmodell in einer Stellungnahme ja bereits abgelehnt. Das kam für mich überraschend. Nun wird es einen Antrag des FSV Frankfurt geben, ein neues Modell zu erarbeiten. Dafür müsste die Mitgliederversammlung den Auftrag erteilen. Von unserer Seite steht auf der Tagesordnung, die 50+1-Regel abzuschaffen.”
Quelle: zdf.de
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8. November 2009 - 16:19 Uhr
Der FC Liverpool hofft auf einen wahren Geldregen. Der Klub von der Anfield Road will die Namensrechte an seinem zukünftigen Stadion für 220 Millionen Euro verkaufen. Obwohl der Umzug in die geplante Arena am Stanley Park erst im August 2012 stattfinden soll, suchen die beiden amerikanischen Klubbesitzer George Gillett und Tom Hicks jetzt schon einen Investor.
Genaue Vorstellungen vom möglichen Kooperationspartner stehen dabei schon fest. So sollen die Namensrechte an ein „führendes weltweit operierendes Unternehmen“ veräußert werden. Für den Neubau des Stadions rechnet man mit einem Investitionsvolumen von rund 335 Millionen Euro. Mit der Errichtung soll aber erst dann begonnen werden, wenn sich die marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbessert haben.
Quelle: Sunday Times
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6. November 2009 - 11:28 Uhr
Um neues Geld zu erschließen, denkt der FC Chelsea ernsthaft über den Verkauf der Namensrechte am Stadion nach. Den Londonern schwebt dabei eine Summe von bis zu 100 Millionen Pfund für zehn Jahre vor. Ron Gourlay, seit Monatsbeginn neuer Geschäftsführer der ‚Blues‘, beruhigte aber zugleich alle Gemüter, die um den traditionsreichen Namen fürchten. Schließlich soll der Name Stamford Bridge erhalten bleiben.
„Wir sind uns bewusst darüber, wie wichtig der Name für die Fans ist“, erklärte Gourlay.
Durch die zusätzlichen Einnahmen will Chelsea finanziell unabhängiger vom Roman Abramowitsch werden. Dabei scheint ein potentieller Sponsor schon gefunden. Medien berichten, das Samsung verstärktes Interesse an Namensrechten des Stadions zeigt. Das Ergebnis könnte 2010 beispielsweise „Samsung Stamford Bridge“ heißen.
Quelle: The Sun
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