15. Juli 2010 - 10:28 Uhr
Der Sumpf des Wettskandals wird immer tiefer, je weiter die Ermittler vordringen. So werden die Ermittlungen nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Zusammenarbeit mit den Behörden vor Ort in den betroffenen Staaten Belgien, Slowenien, Ungarn, Bosnien, Österreich und Großbritannien fortgesetzt. Es sei davon auszugehen, dass die Ermittlungen aufgrund der internationalen Struktur und der komplexen Materie noch längere Zeit in Anspruch nehmen werden. Trotzdem sei in absehbarer Zeit mit ersten Anklage- bzw. Teilanklageerhebungen von Seiten der Staatsanwaltschaft zu rechnen. Die Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt nach eigenen Angaben gegen mehr als 250 Personen. Unter Verdacht stehen allein in Deutschland 53 Partien, die möglicherweise manipuliert worden sind. Die Türkei ist in dieser Rangliste trauriger Spitzenreiter mit mutmaßlich 74 manipulierten Begegnungen. Insgesamt seien im In- und Ausland rund 270 Spiele von den Manipulationen betroffen.
Die Sportgerichtsbarkeit der Europäischen Fußball-Union UEFA hat die ihr zur Verfügung stehenden rechtlichen Mittel im Fall des ukrainischen Schiedsrichters Oleg Orechow bereits ausgeschöpft, indem sie ihn lebenslang vom Spielbetrieb ausschloss. Das Gleiche gilt für den bosnischen Referee Novo Panic, der von der UEFA bereits im Februar mit einer lebenslangen Sperre belegt wurde. Beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) sind der derzeit 15 Ermittlungsverfahren anhängig, die noch durch den Kontrollausschuss laufen.
Quellen: Zeit, Stern
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31. Mai 2010 - 11:20 Uhr
Am Freitag gab die UEFA die Entscheidung bekannt. Nach 1960 und 1984 richtet Frankreich zum dritten Mal eine Fußball Europameisterschaft aus. Frankreich setzte sich in der Bewerbungsphase gegen Italien und Türkei durch.
Insgesamt 1,7 Milliarden Euro will Frankreich nun in die Stadien investieren. In Bordeaux, Lyon, Lille und Nizza werden neue Arenen errichtet. Weitere fünf Spielorte sollen auf den aktuellen Stand gebracht werden.
2016 findet die EM-Endrunde erstmals mit 24 statt mit 16 Nationen statt. Der Slogan der Europameisterschaft lautet dann: „Fußball, wie wir ihn lieben“.
Quelle: ZEIT
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25. März 2010 - 11:59 Uhr
Die UEFA hat einen neuen Vermarktungsvertrag unterschrieben. Die Team Holding AG wird die Vermarktung für ausgewählte UEFA-Wettbewerbe übernehmen. Dazu wird die UEFA eine 20-prozentige Beteiligung an dem Unternehmen an die Highlight Communications AG verkaufen.
Das Schweizer Unternehmen betreut ab der Saison 2012/2013 für drei Jahre die UEFA Champions League, den UEFA Europa League und des UEFA Super Cup. Bis 2015 wird Team die Vermarktung der kommerziellen Rechte der drei Wettbewerbe übernehmen.
Wenn vereinbarte Leistungsziele erreicht werden, verlängert sich der Vertrag um weitere drei Jahre. Team arbeitet schon lange mit dem europäischen Fußball-Verband zusammen.
Quelle: new business
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23. Februar 2010 - 19:22 Uhr
Auch in den kommenden Jahren wird Coca Cola als offizieller Sponsor der UEFA auftreten. Der Getränkehersteller unterzeichnete einen neuen Vertrag bis ins Jahr 2017.
Coca Cola wird somit auch in Zukunft die exklusiven Marketingrechte für nicht-alkoholische Getränke besitzen. Zudem sicherte sich das Unternehmen eine weltweite Präsenz bei allen Veranstaltungen, die dem Eurotop-Programm der UEFA angehören. Fans darf Coca Cola bei den kommenden Wettbewerben exklusive Programme, wie Fahnenträger anbieten.
Der Getränkehersteller ist durch den neuen Kontrakt der dritte Partner für die UEFA Europameisterschaften 2012 und 2016.
Quelle: new business
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16. Februar 2010 - 15:59 Uhr
Bei der UEFA sind am Montag drei Bewerbungen zur Austragung der EM 2016 eingegangen. Demnach bewerben sich Italien, Frankreich und die Türkei als Austragungsland. Die jeweiligen Präsidenten der Verbände, Giancarlo Abete vom italienischen Fußballverband, Jean-Pierre Escalettes aus Frankreich und der Türke Mahmut Ozgene haben ihre Dossiers bei Gilberto Madail, einem Exekutivmitglied der UEFA eingereicht. Dieser macht sich mit seinem Stab vom 7. bis 15. April 2010 auf die Reise und wird die drei Bewerberländer besuchen.
Am 28. Mai will die UEFA entscheiden, welches Land die EM 2016 ausrichten darf. Bei dieser EM werden erstmals 24 Mannschaften an der Endrunde teilnehmen.
Quell: DFB
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10. Februar 2010 - 18:23 Uhr
Das ARD und das ZDF zeigen die Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine live. Insgesamt werden die beiden öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten von den 31 Spielen 27 live übertragen. Es werden alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft (vorausgesetzt diese qualifiziert sich für die Europameisterschaft), die Eröffnungspartie, die Viertelfinalspiele, die Halbfinalpartien und das Endspiel gezeigt.
Die gemeinsame Sportrechteagentur von ARD und ZDF, Sport A hat sich mit der UEFA darauf verständigt die Spiele in den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern auszustrahlen. ZDF-Intendant Markus Schächte, sagte, dass man damit den Zuschauern nach der Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika nun das nächste Großereignis im Fußball im Jahr 2012 in HD-Qualität, frei empfangbar, anbieten könne. Bisher ist es nur eine Einigung, die unter Vorbehalt steht, denn die Aufsichtsgremien der ARD und ZDF müssen noch zustimmen.
Quelle Tagesschau
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27. Januar 2010 - 22:56 Uhr
Zahlreiche europäische (Top-) Klubs schleppen einen immensen Schuldenberg vor sich her. Ein Zustand, gegen den die UEFA mit allen Mitteln vorgehen will. Dabei müssen die betroffenen Teams mit drakonischen Strafen rechnen.
Nach dem Plan der UEFA, dürfen die Vereine ab dem Sommer 2013 nur noch soviel Geld ausgeben, wie sie einnehmen. Wer gegen dieses Reglement verstößt, muss u.a. mit einem Ausschluss aus den internationalen Wettbewerben rechnen.
“Ironischerweise wurden unsere Argumente erst durch die Krise gehört. Nun ist die Einsicht da, dass wir das Richtige tun”, erklärte UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino: “Es kann nichts heilsamer sein, als zu sagen, dass man nicht mehr Geld ausgibt als man einnimmt.”
Quelle: Handelsblatt
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14. Dezember 2009 - 21:45 Uhr
„Creating history together“ oder „Gemeinsam Geschichte schreiben“ – so lautet der offizielle Slogan für die EM 2012, die zusammen von der Ukraine und Polen vom 8. Juni bis 1. Juli 2012 ausgetragen wird. Der Slogan untermauert, das erstmals in der EM-Geschichte ein Turnier in Zentral- bzw. und Osteuropa stattfindet.
Neben dem Slogan wurde bei einer feierlichen Zeremonie in der ukrainischen Hauptstadt Kiew auch das Logo der 14. Europameisterschaft vorgestellt. Das farbenfrohe Motiv zeigt zwei Blüten, auf der jeweils die Farben der Gastgebernationen zu sehen sind. In der Mitte, von den Blüten eingerahmt, ist ein Fußball zu sehen.
Quelle: sport1.de
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11. Dezember 2009 - 23:03 Uhr
Die Entscheidung ist gefallen. Die Ukraine wird nun endgültig die EM 2012 zusammen mit Polen austragen. Auf einer Sitzung der UEFA hat das Exekutivkomitee nun auch Donezk, Kharkov und Lvov (Lemberg) als Austragungsorte grünes Licht gegeben. Die Hauptstadt Kiew, in der auch das EM-Finale stattfinden wird, stand vorher schon als sichere Spielstätte fest.
„Heute hat die Ukraine gewonnen, und die Menschen in der Ukraine haben gewonnen“, sagte die ukrainische Premierministerin Julia Timoschenko in einem TV-Interview.
Dennoch will die UEFA der Ukraine bei der EM-Vorbereitung und der Schaffung der nötigen Infrastruktur auf die Finger schauen.
Quelle: kicker
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8. November 2009 - 15:13 Uhr
Deutschland wird definitiv nicht für die Ukraine als Ersatz-Gastgeber die EM 2012 austragen, wie Michel Platini jetzt endgültig erklärte.
„Dazu wird es nicht kommen. Deutschland hat keine Chance“, lautet der Wortlaut des Präsidenten der UEFA. Auch Ungarn sei als möglicher Ersatzkandidat für die Ukraine vom Tisch.
Platini hat weiterhin volles Vertrauen in die von der UEFA ausgewählten Ausrichter Ukraine und Polen. Es sei allenfalls noch zu prüfen, „ob in zwei oder vier Städten der Ukraine gespielt werde“, so Platini. Kiew steht dabei als Ausrichterstadt fest. In anderen Städten gibt es hingegen weiterhin Probleme mit den Hotelunterkünften und Flughäfen. Eine endgültige Entscheidung will das UEFA-Exekutivkomitee am 10. Und 11. Dezember treffen.
Quelle: Focus
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