Kategorie: WM 2010


Du-Ri Cha wechselt vom SC Freiburg zu Celtic Glasgow

29. Juni 2010 - 14:45 Uhr

Du-Ri Cha hat die große Bühne der Fußball-WM für sich nutzen können. Mit seinen beherzten Auftritten in den Spielen mit der südkoreanischen Nationalmannschaft konnte er sich für ein Engagement beim schottischen Spitzenklub Celtic Glasgow empfehlen. Denn dieser hat ihn nun unter Vertrag genommen. Chas Vertrag beim SC Freiburg war ausgelaufen, daher wechselt der 29-jährige Außenverteidiger mit ausgeprägtem Offensivdrang ablösefrei zu den Schotten. Damit sind auch die nächsten Wochen bereits verplant, wie Cha jetzt mitteilte:

Ich fliege morgen nach Glasgow, um den Medizincheck zu absolvieren. Anschließend mache ich noch zwei Wochen Urlaub in Südkorea.

Quelle: goal

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Angel di Maria (22) wechselt zu Real Madrid

29. Juni 2010 - 14:22 Uhr

Im Schatten des neuen Sterns am argentinischen Fußball-Himmel in Person von Lionel Messi wurde ein zweites Jung-Talent aus Argentinien beinahe übersehen. Die Rede ist von Angel di Maria, der in diesen Tagen für 25 Millionen Euro von Benfica Lissabon zu Real Madrid wechselt. Dabei hat der 22-jährige linke Mittelfeldspieler einen fast ebenso rasanten Aufstieg hingelegt wie Messi. Er begann 2007 mit dem Gewinn der U20-WM Argentiniens, ein Jahr später wurde er Olympiasieger in Peking, wobei er das entscheidende Tor im Finale gegen Nigeria schoss. Und in diesem Jahr wurde er mit seinem Verein Benfica portugiesischer Meister. Jetzt krönt er vorläufig seine Laufbahn mit einem Wechsel zu den Königlichen. Welcher 22-jährige kann auf solche Erfolge zurück blicken? Aber halt – da läuft ja noch eine Fußball-WM in Südafrika…

Quelle: kicker

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Otto Rehagel tritt als Nationaltrainer Griechenlands zurück

25. Juni 2010 - 13:09 Uhr

Otto Rehagel (71) ist nicht mehr Trainer der griechischen Nationalmannschaft. Nach ersten Gerüchten um einen Rücktritt direkt nach der Niederlage im entscheidenden Gruppenspiel um den Einzug ins Achtelfinale der WM gegen Argentinien (0:2) haben nun beide Seiten die Trennung bestätigt – sowohl Verbandspräsident Sofoklis Pilavios als auch Rehagel selbst. Vor dem Rückflug nach Griechenland hat sich Rehagel bereits von seiner Mannschaft verabschiedet:

Es waren neun herrliche Jahre, doch alles Schöne hat mal ein Ende. Der Kreis schließt sich heute und ich freue mich, mit Euch so viel erreicht zu haben

Die Trennung kommt nicht überraschend. Bereits im Vorfeld der WM wurde über einen Nachfolger spekuliert. Heißester Kandidat ist der Portugiese Fernando Santos. Aber auch dem Bosnier Dusan Bajevic werden aussichtsreiche Chancen zugeschrieben.

Quelle: DFB

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WM sorgt für Absatzrekord von HD-Fernsehern

24. Juni 2010 - 14:22 Uhr

Dass die Fußball-WM nicht nur die Wirtschaft des Gastgeberlandes ankurbeln kann, sondern auch die der anderen teilnehmenden Nationen, ist keineswegs nur dem gestiegenen Absatz an Vuvuzelas (bzw. Ohrstöpseln) sowie Fahnen und Trikots geschuldet. In Deutschland jedenfalls ist auch der Absatz an HD-TV-Geräten in die Höhe geschnellt, wie jetzt die GfU (Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik) mitteilte. Schon im Vorfeld der WM wurden 77 Prozent mehr HD-Fernseher verkauft als im gleichen Zeitraum des Vorjahres – und die Nachfrage reißt noch immer nicht ab. Besonders gefragt sind übrigens großformatige Geräte. Ein entscheidender Grund zum Kauf eines HD-Fernsehers ist für viele Verbraucher sicher die Tatsache, dass die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten die WM-Spiele kostenlos in HD-Qualität übertragen. Bis Ende des Jahres werden über neun Millionen Fernseher über den Ladentisch gegangen sein – ein neuer Rekord.

Quelle: Chip

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Sponsor zieht Werbung mit Anelka zurück

23. Juni 2010 - 10:29 Uhr

Der Auftritt der französischen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika war in jeder Hinsicht eine große Enttäuschung. Nicht nur sportlich versagte die angeblich so stolze Equipe Tricolore, die am Ende mit einem Punkt aus drei Spielen nach der Vorrunde wieder nach Hause fahren darf. Auch im Team selbst hakte es bekanntlich zwischen Spielern untereinander und vor allem zwischen Spielern und Trainer Raymond Domenech, sodass Rädelsführer Anelka nach seinen ausfälligen Bemerkungen gegenüber Domenech aus dem Kader geworfen wurde und das Mannschaftsquartier vorzeitig verlassen musste. Für ihn hat sein Verhalten jetzt auch finanzielle Konsequenzen. Denn die französische Schnellimbiss-Kette Quick kündigte jetzt an, die Werbung mit Nicolas Anelka zurück zu ziehen. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte, dass sich mit dem Symbol des französischen Scheiterns keine Produkte bewerben ließen.
Quelle: FAZ

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WM in Südafrika: Mehr Zuschauer als 2006

15. Juni 2010 - 17:18 Uhr

Auch wenn bei der aktuellen WM in Südafrika viele Plätze in den Stadien leer bleiben – nach Angaben der FIFA ist die Endrunde ein größerer Publikumserfolg als die WM 2006 in Deutschland. Denn wie der Fußball-Weltverband am Dienstag bekannt gab, strömten zu den ersten elf Spielen der Vorrunde im Durchschnitt 53.019 Besucher in die Stadien. Beim „Sommermärchen“ in Deutschland waren es zum gleichen Zeitpunkt durchschnittlich 52.186 Zuschauer. Dieser Schnitt am Kap der Guten Hoffnung ist damit der zweithöchste bei einer Endrunde überhaupt. Nur in den USA waren mit 68.991 Zuschauern noch mehr Menschen im Stadion.

Der Fairness halber müssen wir aber erwähnen, dass in Deutschland alle Spiele ausverkauft waren, während wir in Südafrika immer wieder freie Plätze sehen. Bei gleicher Zuschauerkapazität der Stadien sähen die Zahlen also anders aus.

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WM 2010 in Südafrika eröffnet – Unentschieden zum Auftakt

11. Juni 2010 - 18:15 Uhr

Die Fußball WM 2010 in Südafrika ist am Freitag feierlich eröffnet worden. Mit einer bunten Show startete die erste Fußball Weltmeisterschaft in Afrika. Zum Auftakt des Turniers standen sich anschließend Gastgeber Südafrika und das Team aus Mexiko gegenüber. In der ersten Halbzeit dominierte Mexiko das Spiel und hatte mehrere Chancen, die jedoch zum Teil leichtsinnig vergeben wurden. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit startete Mexiko überheblich und Südafrika nutzte dies nach 55. Minuten zum ersten Tor der Fußball WM 2010 in Südafrika. Tshabalala traf für die Gastgeber zum 1:0. Obwohl Mexiko anschließend nach wie vor überheblich und ohne große Durchschlagskraft spielte, gelang den Mexikanern 12 Minute vor dem Ende der Ausgleich zum 1:1, als Rafael Marquez vom FC Barcelona aus dem Nichts das Tor erzielte.

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WM 2010 in Südafrika: Tröten-Ärger – Vuvuzelas verboten

11. Juni 2010 - 04:00 Uhr

Wenn heute die Fußball WM 2010 in Südafrika beginnt und weltweit eine einzige große vierwöchige Party startet, zeigt sich Deutschland einmal mehr als das Land der verständnislosen Bürokratie. Denn in zahlreichen deutschen Städten sind die lauten südafrikanischen Tröten – die Vuvuzelas – beim Public Viewing verboten. So müssen beispielsweise Fans in Hannover, Köln, Hamburg, Berlin oder Nürnberg auf die Tröten verzichten. Und auch in vielen anderen deutschen Städten gibt es ein Verbot der Vuvuzelas. Denn die südafrikanischen Blasinstrumente werden hier als zu laut eingestuft – und damit als gesundheitsgefährdend.

Laut einer Studie sollen die Vuvuzelas lauter sein als Motorsägen. Insofern gibt es Ärzte, die vor dauerhaften Hörschäden durch den Lärm der Vuvuzelas warnen.

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Pierre Littbarski Trainer des Nationalteams Australien?

9. Juni 2010 - 09:34 Uhr

Der einstige deutsche Nationalspieler Pierre Littbarski hat offenbar Interesse am Posten des Nationaltrainers in Australien. Wie der 50jährige der Zeitung “The Australian” erklärte, habe er absolutes Interesse an dem Job bei den “Socceroos”. In Australien dreht sich momentan nicht nur alles um die WM 2010 in Südafrika, sondern auch um die Frage, wer das australische Nationalteam nach der WM trainiert. Denn der Holländer Pim Verbeek wechselt nach der WM-Endrunde nach Marokko. Littbarski, der zuletzt im April 2010 beim FC Vaduz entlassen wurde, hat in Australien einen guten Namen. So führte der Weltmeister von 1990 den FC Syndney als Coach zur australischen Meisterschaft. Dennoch dürften seine Chancen realistisch gesehen eher gering sein, da bei der australischen Verbandsspitze einige andere Namen mehr Interesse hervorrufen.

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WM 2010: Prämien in Italien und Spanien sorgen für Ärger

8. Juni 2010 - 10:15 Uhr

Sowohl in Italien, als auch in Spanien gibt es wenige Tage vor Beginn der Fußball WM 2010 in Südafrika Diskussionen um die WM-Prämien. Angesichts der finanziellen und wirtschaftlichen Probleme in Italien und Spanien ist dies sicher kein Wunder. So verlangt beispielsweise ein Minister der italienischen Regierung, Roberto Calderoli, dass der italienische Verband FIGC die geplanten Zahlungen enorm kürzen soll. Ebenso forderte der Politiker die Kicker der Nationalelf Italiens dazu auf, freiwillig auf die WM-Prämie zu verzichten. Die italienischen Spieler sollen für den Fall der Titelverteidigung bei der WM 2010 in Südafrika jeweils 240.000 Euro erhalten.

Ebenso groß ist der Ärger im Lande des Mitfavoriten Spanien. Denn die spanischen WM Kicker sollen sogar satte 550.000 Euro beim Gewinn des WM Titels erhalten. Kein Wunder, dass hier nicht nur die Menschen auf den Straßen Valencias, Madrids, Barcelonas oder Mallorcas heiß darüber diskutieren. Auch Politiker haben sich in die Diskussionen eingemischt. SO forderte die Vereinigte Linke von der Regierung, dass sie intervenieren soll. Die katalanischen Nationalisten ERC forderten vom spanischen WM Team, auf die Prämien zu verzichten.

Spanien hat die höchste Titelprämie aller 32 Länder, die teilnehmen, ausgesetzt. Dahinter folgt Argentinien mit 520.000. Die englischen Kicker würden 470.000 Euro pro Spieler erhalten. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass gerade in Spanien die Menschen nur den Kopf über die Prämien schütteln können, befindet sich die iberische Halbinsel doch in der schwersten Rezession seit Jahrzehnten. Immerhin ist gegenwärtig jeder 11. Spanier ohne Job. Ähnlich ist dies auch in Italien, wo die Regierung soeben ein 24 Milliarden Euro großes Sparpaket beschlossen hat.

Allerdings sollte der deutsche Blick nicht zu sehr ins Ausland gehen. Denn auch hierzulande muss man sich sicherlich fragen, ob die 250.000 Euro Titelprämie für die deutschen Nationalkicker angesichts des gestern vorgestellten größten Sparpakets der bundesdeutschen Geschichte Sinn macht.

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