18. August 2010 - 09:21 Uhr
Die honduranische Nationalelf hat einen neuen Trainer. Der Mexikaner Juan Castillo wird in den kommenden Monaten das Zepter in dem mittelamerikanischen Staat schwingen. Das gab der Fußballverband von Honduras nun auch offiziell auf einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Tegucigalpa bekannt. Zunächst unterzeichnete Juan Castillo einen Vertrag bis Anfang 2011. Erst dann will der Verband gemeinsam mit dem Trainer und den Spielern entscheiden, ob es zu einer weiteren Zusammenarbeit kommt. Der Mexikaner ist in Honduras kein unbeschriebenes Blatt. Er hat dort mehrere Liga-Vereine trainiert und wurde mit Ihnen honduranischer Meister. Castillo übernahm das Traineramt von Reinaldo Rueda. Er wechselte in die Nationalelf von Ecuador.
Quelle: Bild
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13. August 2010 - 14:32 Uhr
Der frühere niederländische Nationalspieler Patrick Kluivert startet nun eine Karriere als Trainer. Sein Debüt gibt er in der Eredivisie beim NAC Breda. Dort unterschrieb er einen einjährigen Vertrag als Co-Trainer. Der 34-Jährige wurde mit spektakulären Toren weltberühmt. Privat kam der frühere Stürmer dagegen negativ in die Schlagzeilen. 1995 hatte Kluivert einen Autounfall mit Todesfolge verursacht und wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. 1997 stand er erneut vor Gericht. Die Anschuldigungen der Vergewaltigung blieben aber haltlos und er wurde freigesprochen. Der Familienvater stammt aus dem Surinam und besitzt zwei Staatsbürgerschaften.
Quelle: Frankfuter Neue Presse
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13. August 2010 - 14:19 Uhr
Der Spanier Javier Clemente soll neuer Trainer in Kamerun werden. Schon lange gab es heftige Spekulationen um das Traineramt. Auch Lothar Matthäus war im Gespräch. Javier Clemente unterschrieb zunächst einen Zweijahresvertrag bis zum Afrika-Cup 2012. In zwei Wochen soll der Spanier offiziell vorgestellt werden. Bisher hatte Paul Le Guen Kameruns Nationalteam trainiert. Der Franzose gab aber nach dem frühen Aus bei der Weltmeisterschaft in Südafrika seinen Rücktritt bekannt. Überraschend musste Kamerun schon nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Clemente nimmt zum drittenmal die Herausforderung des Nationaltrainerjobs an. Der aus dem Baskenland stammende Trainer hat auch schon die Teams von Serbien und Spanien betreut. Auch der Iran war an Clemente interessiert. Der Wechsel scheiterte jedoch, weil Clemente seinen Wohnsitz nicht in das politisch instabile Land verlegen wollte. Er war auch für zahlreiche Clubs, wie Athletico Bilbabo oder Espanyol Barcelona tätig.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
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12. August 2010 - 09:39 Uhr
Holger Osieck ist zurück auf der Fußballbühne. Der 61-Jährige wird neuer Trainer der australischen Nationalmannschaft. Damit übernimmt er das Amt des Niederländer Pim Verbeek. Australien setzt große Hoffnung in Osieck und hofft, dass er eine junge Mannschaft aufbauen wird. Größtes Ziel ist die Teilnahme an der WM-Endrunde 2014 in Brasilien. Doch bevor es soweit ist, muss die Mannschaft sich bei der Asien-Meisterschaft beweisen. Die findet im Januar 2011 in Katar statt. Der gebürtige Duisburger ist jedoch zuversichtlich und freut sich auf die neuen Aufgaben Down Under. Der australische Fußballverband hatte mit Carols Alberto und Paul Le Guen noch zwei hochkarätige Trainer im Angebot. Osieck machte schon 1976 seinen Trainerschein an der Kölner Sporthochschule. Nach einem Abstecher in Kanada begann er 1979 seine Karriere beim DFB. Sein größter Erfolg war der Gewinn der Weltmeisterschaft 1990. Hier machte er als Assistent von Franz Beckenbauer auf sich Aufmerksam.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
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16. Juli 2010 - 19:09 Uhr
Der FC Barcelona versucht derzeit, die Löcher in der Kasse zu stopfen, die der Ex-Präsident Joan Laporta hinterlassen hatte. Das jedenfalls behauptet Finanzvorstand und Vizepräsident Javier Faus. Er meinte, die Ausgaben in Höhe von 100 Millionen Euro zur vergangenen Saison seien „untragbar“. Davon gingen fast 70 Millionen auf das Konto von Inter Mailand. So viel hatte Barca nämlich für Zlatan Ibrahimovic nach Italien überwiesen. In Zukunft werden die Katalanen etwas kürzer treten müssen. Sie wollen nämlich einen Kredit zurück bezahlen, den sie aufnehmen mussten, um die Spielergehälter zahlen zu können, die seit dem 30. Juni ausstehen. Für die Rückzahlung der Gesamtsumme von 155 Millionen Euro hat der Verein fünf Jahre Zeit. Als Sicherheit für den Kredit, den ein Pool aus verschiedenen Banken gewährte, dienen die Einnahmen aus den Verkäufen der Dauerkarten.
Quelle: sueddeutsche
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15. Juli 2010 - 21:08 Uhr
Zwei Instanzen ihrer jeweiligen Nationalteams haben ihren Rücktritt bekannt gegeben. Thierry Henry zog die Konsequenzen aus seinem Vereinswechsel zu den New York Red Bulls. Erst in dieser Woche hatte er dort einen neuen Vertrag unterschrieben. Er wolle es nicht so wie David Beckham machen, der aufgrund seines Engagements bei Los Angeles Galaxy ständig zwischen den USA und Europa hin und her pendeln müsse, um für die Nationalmannschaft aktiv zu sein. Mit Henry verlässt der Rekord-Torjäger Frankreichs die europäische Fußballbühne. In 123 Länderspielen hatte er 53 Tore erzielt.
Auch der englische Nationalspieler Emile Heskey trat aus seiner Nationalmannschaft zurück. Wie Henry ist auch er Stürmer und 32 Jahre alt und konnte bei der WM in Südafrika zusammen mit seinem Team nicht überzeugen. Trotzdem blickt er mit Stolz auf seine Karriere in der Nationalmannschaft zurück, für die er insgesamt 62 mal zum Einsatz kam und dabei sieben Tore erzielte.
Quelle: transfermarkt.de
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15. Juli 2010 - 20:45 Uhr
Jonathan Santana vom VfL Wolfsburg wechselt in die Türkei zu Kayserispor. Der defensive Mittelfeldakteur ist 24-facher Nationalspieler für die Auswahl Paraguays und war auch bei der WM in Südafrika für sein Heimatland im Einsatz. Bei VfL kam Santana aber nie richtig zum Zuge. In den vergangenen vier Jahren, die er für die „Wölfe“ spielte, kam er lediglich auf 41 Einsätze in der Bundesliga. Allerdings war er auch für fünf Monate im Jahr 2009 an den argentinischen Vertreter San Lorenzo ausgeliehen. Dort kam er zehn mal zum Einsatz und erzielte dabei zwei Tore. Mit dem türkischen Verein Kayserispor hat der 28-jährige Santana einen Verein gefunden, bei dem er womöglich auf mehr Einsatzzeit kommt.
Quelle: transfermarkt.de
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15. Juli 2010 - 20:30 Uhr
Spaniens Rekordmeister Real Madrid hat Pedro León vom FC Getafe verpflichtet. Das geht aus gleichlautenden Medienberichten hervor. Die „Königlichen“ bezahlten für den 23-Jährigen 10 Millionen Euro. Real Madrid will León offenbar langfristig an den Verein binden, denn er erhält einen Vertrag über sechs Jahre. Von dem offensiven Mittelfeldspieler auf der rechten Position geht auch Torgefahr aus. In der abgelaufenen Saison traf er für den Madrider Vorortklub acht Mal. Nach Sergio Canales und dem argentinischen Nationalspieler Angel Di María ist Pedro León der dritte Neuzugang bei Real Madrid, der auf das Konto des neuen Trainers José Mourinho geht.
Quelle: transfermarkt.de
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15. Juli 2010 - 10:28 Uhr
Der Sumpf des Wettskandals wird immer tiefer, je weiter die Ermittler vordringen. So werden die Ermittlungen nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Zusammenarbeit mit den Behörden vor Ort in den betroffenen Staaten Belgien, Slowenien, Ungarn, Bosnien, Österreich und Großbritannien fortgesetzt. Es sei davon auszugehen, dass die Ermittlungen aufgrund der internationalen Struktur und der komplexen Materie noch längere Zeit in Anspruch nehmen werden. Trotzdem sei in absehbarer Zeit mit ersten Anklage- bzw. Teilanklageerhebungen von Seiten der Staatsanwaltschaft zu rechnen. Die Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt nach eigenen Angaben gegen mehr als 250 Personen. Unter Verdacht stehen allein in Deutschland 53 Partien, die möglicherweise manipuliert worden sind. Die Türkei ist in dieser Rangliste trauriger Spitzenreiter mit mutmaßlich 74 manipulierten Begegnungen. Insgesamt seien im In- und Ausland rund 270 Spiele von den Manipulationen betroffen.
Die Sportgerichtsbarkeit der Europäischen Fußball-Union UEFA hat die ihr zur Verfügung stehenden rechtlichen Mittel im Fall des ukrainischen Schiedsrichters Oleg Orechow bereits ausgeschöpft, indem sie ihn lebenslang vom Spielbetrieb ausschloss. Das Gleiche gilt für den bosnischen Referee Novo Panic, der von der UEFA bereits im Februar mit einer lebenslangen Sperre belegt wurde. Beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) sind der derzeit 15 Ermittlungsverfahren anhängig, die noch durch den Kontrollausschuss laufen.
Quellen: Zeit, Stern
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14. Juli 2010 - 15:39 Uhr
Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist. Das sagte sich wohl auch Carles Puyol, als er gestern den Rücktritt aus der spanischen Nationalmannschaft bekannt gab. In der Tat gibt es für den 32-jährigen Innenverteidiger als amtierender Welt- und Europameister keinen besseren Zeitpunkt für einen Rücktritt, auch wenn sein Entschluss schon lange vor Beginn des WM-Turniers festgestanden haben soll. Das sehen die Verantwortlichen beim spanischen Verband naturgemäß anders. Denn die Funktionäre hatten angeblich versucht, Puyol noch umzustimmen. Doch der ließ sich in seiner Entscheidung offenbar nicht beirren. Somit ist sein neunzigstes Länderspiel, das Finale der Weltmeisterschaft 2010, sein letztes gewesen. Carles Puyol will sich jetzt ausschließlich auf seine Aufgaben beim FC Barcelona konzentrieren.
Quelle: sport1.de
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