Kommentar: Schade, Horst Heldt bleibt beim VfB Stuttgart
24. Juni 2010 - 10:44 UhrWie fast jeden Sommer, stand Horst Heldt mal wieder im Mittelpunkt. Der Manager des VfB Stuttgart wollte – wieder einmal – den Verein wechseln und Felxi Magath nach Schalke folgen. Doch der VfB Vorstand hat diesen Wechsel zum FC Schalke 04 unterbunden – sehr zum Ärger vieler VfB Fans. Denn rund um Bad Canstatt mehren sich die Stimmen, die hofften, dass Horst Heldt endlich geht – aus mehreren Gründen. Denn zum einen nervt das alljährliche Wechseltheater um Horst Heldt. Erst wollte er nach Wolfsburg, dann schon im vorigen Sommer zum FC Schalke 04 und nun ist es wohl erneut der Lockruf von Felix Magath, der Horst Heldt wohl nach Schalke holen wollte. Bislang gab es immer erhöhte Bezüge oder die Beförderung in den Vorstand für den einstigen Klassespieler, der von Felix Magath aus den Niederungen der österreichischen Bundesliga als alternden Spieler zum VfB Stuttgart holte. Was er sich dieses Mal davon verspricht? Interessant dabei auch die Tatsache, dass es von Horst Heldt selbst wieder einmal kein Statement gibt. Dass es vor allem kein Bekennen zum VfB gab, bringt die Fans des VfB so richtig in Rage.
Doch auch seine Misserfolge werden von den Fans immer lauter angesprochen. Denn Transfers wie Bastürk, Lanig, Simak, Celozzi, Boulahrouz, Gledson, Marica, Rafael Schäfer, Radu oder Ewerthon gehen immerhin aufs Konto von Heldt – um nur einige der Fehleinkäufe des VfB zu nennen. Zudem hätte sich der VfB Stuttgart wohl auch das monatelange Hickhack um Cacau sparen können, wenn der Manager hier gleich ein vernünftiges Angebot auf den Tisch gelegt hätte. Insofern also kein Wunder, dass sich immer mehr Fans des VfB Stuttgart den Abgang von Horst Heldt wünschen und dafür beispielsweise die Namen Fredi Bobic oder Guido Buchwald gehandelt werden.
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